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05. bis 08.01.2017: Vodou Cho: Petwo & Banda Rhythmen

Vom 05. bis 08. Januar 2017 findet endlich wieder wie gewohnt unser Winter-Workshop unter dem Titel “Vodou Cho: Petwo & Banda Rhythmen″ statt. 

outo-petwobr-sm-swHeute werden die Loa-Nationen (Gruppen von Geistwesen) des Vodou in Haiti im Allgemeinen in zwei übergeordnete Gruppen eingeteilt, die Rada- und die Petwo-Loas. Während die Rada-Loas als eher gutmütig gelten, sind die Petwo-Loas sehr temperamentvoll, agressiv, fordernd und ihr Element ist das Feuer.

Petwo-Rhythmen werden weitgehend mit den Händen gespielt, sind schnell und deshalb technisch und körperlich anspruchsvoll. In der Regel handelt es sich um Rhythmen in einer 4er Pulsation. Neben anderen Rhythmen gehören zu dieser Gruppe Petwo, Kita, Bumba und Makanda.

Petwo-Trommeln_BE_Web

Die Gede-Loas nehmen eine Sonderstellung ein, und stehen außerhalb der Rada-Petwo-Zweiteilung. Für sie erklingen Rhythmen wie Banda, Djapit und Yanvalou Gede, die oft auch schnell und agressiv im Ausdruck sind, aber gelegentlich auch ruhig swingend interpretiert werden.

Für viele Rhythmen gehören neben den Begleitpatterns die traditionellen Kases (Breaks), Varianten, Dialoge, Motive und natürlich die Soli der Manman, ins Unterrichtsprogramm.

 

Leistung

  • 20 Unterrichtsstunden je Kurs, Unterkunft im Tagungshaus

Preis

  • 240 € (Die Verpflegungskosten sind nicht im Preis enthalten.)

Anmeldung und weitere Details

Kursleitung

 

01. bis 04.01.2015: Vodou Ayiti – Rhythmen aus Haiti

Vodou Rhythmen Cap Haitiën YoutubeVom Neujahrstag 2014 bis Sonntag, den 4. Januar 2015 findet unser traditioneller Trommelworkshop zum Jahresanfang statt.

Leistungen: 20 Unterrichtsstunden je Kurs
Unterkunft im Tagungshaus Felsenkeller Altenkirchen
Preis: 235 € (Die Verpflegungskosten sind nicht im Preis enthalten.)

Dieser Workshop beschäftigt sich mit Trommelrhythmen aus Haiti, und hier speziell mit regionalen Stilen aus der Umgebung der Metropole des Nordens: Cap Haitiën.

Haiti, in der Landessprache Kreol Ayiti geschrieben, bedeutet übersetzt „bergiges Land“. Diese Topographie hatte zur Folge, dass die verschiedenen fruchtbaren Regionen Haitis kaum durch Straßen und Wege verbunden waren, sondern ihre Produkte durch eigene Hafenstädte ausführten. Im Norden war dieses Cap Haitiën. So entstanden im Laufe der Zeit auch kulturell sehr eigenständig geprägte Regionen, die sich in ihrer rhythmischen Vielfalt und Stilistik zum Teil stark unterscheiden.

Wie alle Rhythmen der Vodou-Traditionen sind auch die Rhythmen des Nordens kraftvoll, energiegeladen und komplex, verwenden sowohl die Hände als auch Sticks und erklingen im 4/4 und 12/8 Metrum. Viele der Rhythmen wurden von uns bisher noch nicht vorgestellt und manche namentlich bekannten Rhythmen wie Nago, Petwo oder Kongo erklingen deutlich anders.

Für viele Rhythmen gehören neben den Begleitpattern die traditionellen Kases (Breaks), Varianten, Dialoge, Motive und natürlich die Soli der Manman, ins Unterrichtsprogramm.

Anmeldung und weitere Details

Kursleitung

05. bis 08.01.2012: Vodou Beats – Haiti/Benin/Kuba

trommelworkshop-pfingsten-2013Vom 05. bis 08. Januar 2012 findet unser Winterworkshop im Felsenkeller Altenkirchen statt. Thema dieses Trommelworkshops: Rhythmen aus Hatiti, Benin und Kuba.

Viele Rhythmen der verschiedenen Vodou-Traditionen und sind ungemein kraftvoll und energiegeladen. Dieser Workshop beschäftigt sich mit Rhythmen aus Haiti, Kuba und dem Vodou-Mutterland Benin. In der Karibik finden sich eine Vielzahl von Trommeltraditionen, die ihre Wurzeln in den Rhythmen Benins haben, wie auf Kuba der Vodú und die Música Arará und in Haiti die regionalen Stile aus Port au Prince, Souvenance und Cap Haitien.

Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf Rhythmen, die von uns noch nie vorgestellt wurden und vertieft ggf. bereits Bekanntes. Für die haitianischen Rhythmen gehören neben den Begleitpattern die traditionellen Kases (Breaks), Varianten, Dialoge und Soli der Manman ins Unterrichtsprogramm. Für die Rhythmen anderer Traditionen werden u.a. die Pattern der Solotrommel vorgestellt, wie z.B. die spannenden Soloketten der Beniner Rhythmen.

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20. bis 25.08.2010: Rhythmen für Eleguá

Termin: 20. bis 25.August 2010

Eleguá ist der Herr und Hüter der Straßen, Wegkreuzungen und Türen. Seine Hauptfunktion ist die Vermittlung von Botschaften der Menschen an die Götter der afrikanischen Religionen. Eleguá muss bei allen Ritualen als erster begrüßt werden und auch als erster seine Opfergaben erhalten, da er sonst die Zeremonien stören könnte.

Wir verfolgen seine Spur durch Benin, Kuba, Haiti und Brasilien. Auf dieser musikalischen Reise werden wir sehr viele Instrumente und ihre Spieltechniken kennen lernen, wie z.B. die Tambores Batá, Rada-Trommeln aus Haiti oder Atabaques aus Brasilien.

Durch diese unterschiedlichen Spieltechniken und Instrumente ergeben sich vielfältige Klangbilder. Darüber hinaus findet man sowohl 12/8 als auch 4/4 Rhythmen, die für Eleguá gespielt werden, so dass auch rhythmisch für viel Abwechslung gesorgt ist. Informationen über die kulturellen Hintergründe der Rhythmen sind Teil des Workshops.

Zusätzlich zum Unterricht bieten wir betreute Übungsstunden an, um das Erlernte zu festigen und Sicherheit im Spiel zu gewinnen.

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