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06. bis 09.06.2014: Cajón Total

Trommelworkshop Pfingsten 2014 trommelworkshop-pfingsten-2013Termin: 6. bis 9. Juni 2014 (Pfingsten)
Leistung: 20 Unterrichtsstunden je Kurs
Unterkunft im Tagungshaus Felsenkeller Altenkirchen
Preis: 235 € (Die Verpflegungskosten sind nicht im Preis enthalten.)

Ein Cajón ist mehr als eine Kiste aus Holz. In den Ländern Lateinamerikas dienten sie den Sklaven in unterschiedlichsten Ausführungen als Ersatz für ihre Trommeln, deren Spiel oft von den Kolonialherren verboten wurde.

In Kuba entstand die Rumba auf Cajones und das peruanische Cajón ist durch seine Einführung in die Flamencomusik sogar nach Europa gelangt. In den afrokubansichen Religionen werden zunehmend Cajones für Palo-Zeremonien verwendet. Mittlerweile hat sich das Cajón für Percussionisten und Schlagzeuger zu einem der beliebtesten Instrumente entwickelt. Dies beweist auch die ständige Weiterentwicklung durch die Herstellerfirmen.

Neben dem wohl Bekanntesten, dem Cajón „La Peru“, gibt  es eine Vielzahl unterschiedlicher Kisten, wie z.B. Bass-Cajón, Cajoncito, Bass-Cajinto, Cajón-Batá, Cajongas usw..

In diesem Workshop werden traditionelle Spielweisen vorgestellt, aber auch kräftig gemischt. Verschiedene Cajón-Arten treffen auf Congas, Batas, Bombos und Glocken. Dabei entstehen interessante Sounds und Klangcollagen sowie eine kreative Mixtur aus alten und neuen Grooves.

Anmeldung und weitere Details

Kursleitung

03. bis 06.01.2014: Ritmos Criollos

trommelworkshop-pfingsten-2013Vom 3. bis 6. Januar 2014 findet unser Winterworkshop unter dem Titel „Ritmos Criollos“ statt. Es wird um Trommelrhytmen gehen, die aus der Vermischung afrikanischer und europäischer Musikformen der Kolonialzeit entstanden.

Leistung: 20 Unterrichtsstunden je Kurs
Unterkunft im Tagungshaus Felsenkeller Altenkirchen
Preis: 235 € (Die Verpflegungskosten sind nicht im Preis enthalten.)

In den Jahrhunderten der amerikanischen Sklaverei wurden Millionen Afrikaner in die sogenannte neue Welt verschleppt. Diese brachten ihre Musik, Religion und Kultur mit und pflegten diese so authentisch wie möglich, wenn es die Verhältnisse zuließen. Im Laufe der Zeit entstanden aber auch typisch „kreolische“ Musikformen, die afrikanische Rhythmen mit Musikformen der jeweiligen Kolonialherren mischten. Einige Beispiele sind in Kuba die Tumba Francesa und Tahona, der Merengue in Haiti und der Dominikanischen Republik, die Bomba in Puerto Rico oder Gwoka auf Guadeloupe, um nur einige zu nennen.

Der Workshop begibt sich auf die Spuren dieser Musikstile, die u.a. zu den mit einer Schnarrseite versehenen Trommeln der Tumba Francesa oder den karibischen Rahmentrommeln führen werden. So werden wir neue Klangbilder kennenlernen. Diese eigenwilligen Sounds erfordern spezielle Techniken, die im Kurs vermittelt werden. Rhythmisch wird es abwechslungsreich und neben den „üblichen“ 4/4- und 12/8-Metren der afrokaribischen Musik wird es so manche Überraschung geben. Allen Rhythmen ist aber gemeinsam: es groovt richtig! Neben dem Instrumentalunterricht werden wie immer die kulturellen Hintergründe der Rhythmen erläutert.

Anmeldung und weitere Details

Kursleitung