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17. bis 20.03.2013: Congo-Rhythmen

trommelworkshop-pfingsten-2013Vom 17. bis 20. Mai 2013 findet unser Pfingstworkshop zu Trommelrhytmen der Congo-Tradition statt.

Leistung: 20 Unterrichtsstunden je Kurs
Unterkunft im Tagungshaus Felsenkeller, Altenkirchen
Preis: 230 € (Die Verpflegungskosten sind nicht im Preis enthalten.)

Verschiedene afrikanische Kulturen haben in der Karibik und Lateinamerika ihre musikalischen Spuren hinterlassen Yoruba, Fon, Bantu und viele andere Völker wurden als Sklaven in die neue Welt verschleppt. Trotz vieler Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte werden ihre Rhythmen noch getrommelt, ihre Lieder noch gesungen und ihre Tänze noch getanzt. In unserem Workshop stellen wir einige Rhythmen aus den Congo Traditionen vor.

Der Begriff „Congo“ ist fast in der ganzen Karibik und Brasilien ein Sammelbegriff für die aus dem Kongobecken und angrenzenden Gebieten stammenden Afrikaner. Ihre Musik war nicht nur prägend für die afroamerikanische Folklore, sondern beeinflusste viele moderne Musikstile wie Salsa und Merengue. Wir verfolgen ihre musikalische Spur durch Kuba, Haiti und Brasilien. Auf dieser musikalischen Reise werden wir verschiedene Instrumente und ihre Spieltechniken kennenlernen, Congas aus Kuba, Petro-Trommeln aus Haiti, oder Atabaques aus Brasilien. Durch die unterschiedlichen Spieltechniken und Instrumente ergeben sich vielfältige Klangbilder.

Darüber hinaus findet man in den Congo-Traditionen sowohl 12/8 als auch 4/4 Rhythmen, so dass auch rhythmisch für viel Abwechslung gesorgt ist.

Anmeldung und weitere Details

Kursleitung

03. bis 06.01.2013: Rumba & Bembé

trommelworkshop-pfingsten-2013Vom 3. bis 6. Januar 2013 findet unser Winterworkshop im Haus Felsenkeller statt, in dem wir uns  mit zwei kubanischen Klassikern unter den Trommelrhythmen gefassen: der Rumba und dem Bembé.

Die Rumba ist eines der lebendigsten Trommelgenres Kubas. Ständig entstehen neue Stile, die die drei Grundvarianten Yambú, Guaguancó und Columbia variieren und weiterentwickeln. Die Mischung von Congas, Cajones und Batás ist heute schon beinahe Standard. Wir beschäftigen uns mit alten und neuen Stilen und nehmen dabei auf die jeweiligen Vorkenntnisse der Teilnehmer/innen Bezug.

Die Rumba lebt insbesondere von der lebendigen Kommunikation zwischen den Trommlern, an die wir mit Hilfe spezieller Übungsformen heranführen möchten. Die Grundlagen des Quintospiels sind natürlich auch Teil des Unterrichts.

Für den Bembé sind oft nur die Standardformen mit Ensembles von drei oder vier Congas bekannt. Natürlich sind diese auch Teil unseres Programms, aber wir werden auch auf weniger bekannte Regionalstile wie u.a. Macagua und Bembé de Sao eingehen. Für weit fortgeschrittene Trommler/innen kann auch der Toque de Güiro (Chekeres) ins Programm integriert werden.

Kursleitung