Jürgen Fischer

Über die Umwege Blockflöte und Klarinette gelangte ich dank einer ausgeprägten „Santanasucht“ Mitte der 80er Jahre zur Percussion. Meinen ersten Lehrern Tom Nelamischkies und Lorenz Brands verdanke ich erste systematische Einblicke in das weite Feld der Trommelei.

Aus anfänglichem Hobby entstand nach und nach  eine berufliche Perspektive als Musiker. Auf Studienreisen nach Kuba, in die USA und Unterrichtsstunden in Deutschland bin ich  faszinierenden Trommlern begegnet und habe viel von ihnen gelernt. Besonders erwähnen möchte ich John Santos, Milian Gali, Tata Güines, Los Papines, Guillermo López, Markinho Brazil, Grupo Gigante, Gilson de Assis, Mustapha Tettey Addy, Arsène de Souza, Adama Dramé.

Seit Anfang der 90er Jahre biete ich Trommel- und Percussionunterricht für Einzelschüler und Gruppen an und unterrichte in Einrichtungen der Weiterbildung, in Schulen und Lehrerfortbildungen.

Bands und Projekte

Neben meiner Unterrichtstätigkeit spielte ich in den letzten Jahren in den Bands „Piri Piri“ (Percussion Ensemble), „Latin Perspective“, „Djapit“ (Latin Jazz), „Sonora Tropical“, „Charanga 2000“, „Ardiles Ruiz y su Herencia“, „Son Chevere“, „Son Café“ (Salsa), „Atemgold 09“ (der Bläseralarm des Ruhrgebiets), „Órgano Caribe“ (Drehorgel-Salsaband) und „funfun“ (percussion-world-music).

Aktuell leite ich die von mir gegründeten Sambagruppen „Buena Vista Rio“ und „Bateria de Coe Coe“.  Es gab CD-Aufnahmen mit Ardiles Ruiz, Órgano Caribe, Götz Alsmann, Atemgold 09.

Zu erwähnen bleibt noch meine Verbundenheit mit der Firma Sonor, für die ich im Bereich der Produktentwicklung (Percussioninstrumente) beratend tätig bin.